Montag, 21. Mai 2018

SPD Unterbezirk Südpfalz: „Menschen der Region“ geehrt

4. September 2017 | noch keine Kommentare | Kategorie: Landau, Politik regional, Regional
Menschen der Region 2017: CBF, SchLau und Queerulanten. Foto: HateRadio/Ahme

Menschen der Region 2017: CBF, SchLau und Queerulanten. Dabei sind die Politiker Hitschler, Schleicher-Rothmund, Schwarz und Carolin Eichhorn, Lukas Materne sowie Paule Albrecht.
Foto: HateRadio/Ahme

Landau. Seit 15 Jahren zeichnet der SPD Unterbezirk Südpfalz „Menschen der Region“ aus.

Ursprünglich im Januar veranstaltet, hat man die Ehrungen nun in den Frühherbst verlegt und damit „ein kleines Experiment gewagt“, so der südpfälzische SPD-Bundestagsabgeordnete Thomas Hitschler.

Die diesjährige Veranstaltung fand im Landauer Gloria Kulturpalast statt. Unter den Gästen befanden sich auch Mdl Wolfgang Schwarz und die Vizepräsidentin des Landtags, Barbara Schleicher-Rothmund.
Peter Karl, der Betreiber und Hausherr, engagiere sich sehr stark für die Kultur, lobte Thomas Hitschler in seiner Begrüßung.

„Solidarität und Zusammenhalt sind feste Bestandteile des Lebens in der Südpfalz. Wo wir hinschauen, finden wir Menschen, Initiativen, Gruppen und lose Organisationen, die es sich zu ihrer Aufgabe gemacht haben, sich unermüdlich für andere Menschen einzusetzen und unsere Südpfalz noch besser machen, betont die SPD.

In diesem Jahr wurde der Club Behinderter und ihrer Freunde Südpfalz e. V., das Projekt SchLAu (Schwul Lesbische Aufklärung) Landau sowie die Hochschulgruppe Queerulanten Landau als „Menschen der Region“ geehrt.

Die Vorstellung der Gruppen übernahmen die Jusos Paule Albrecht, Carolin Eichhorn und Lukas Materne.

Paule Albrecht interviewt Mark Plattner und Mona Werling (r.) Foto: HateRadio/Ahme

Paule Albrecht (l.) interviewt Mark Plattner und Mona. Ganz rechts Peter Karl.
Foto: HateRadio/Ahme

Seit 2015 hat sich in Landau eine Regionalgruppe SchLau (Schwul Lesbische Aufklärung), gegründet.
Die ehrenamtlichen Projekte bieten Bildungs- und Aufklärungsveranstaltungen zu sexuellen Orientierungen und geschlechtlicher Viefalt für Schulen und andere Einrichtungen in der Region an.

„Von QueerNet Rheinland-Pfalz e.V., dem Netzwerk der Initiativen und Vereine von Schwulen, Lesben, Bi, und Transpersonen in Rheinland-Pfalz, ging die Initiative aus, in Schulen und anderen Bildungseinrichtungen des Landes über die Lebenssituation von Schwulen, Lesben, Bi und Transpersonen zu informieren, um für die Akzeptanz von vielfältigen Lebensweisen einzutreten und Diskriminierungen vorzubeugen“, erklären die Vertreter von SchLau, Mark und Mona.

Die Vielfalt beim Leben und Lieben wolle man durch „autobiografisches Erzählen“ in den Schulen transportieren, erklären die Beiden.

„In der Schule ist es die Hölle, wenn man sich outet“ weiß auch Peter Karl aus eigener Erfahrung. Da sei die Politik gefordert: „Die Gesellschaft muss akzeptieren wie man ist“.

Konversionstherapien um Homosexualität gebe es immer noch, „Eltern werfen ihre Kinder aus dem Haus wenn sie sich outen“, beklagt Mona, Student, der in einer Hetero-Beziehung zu einem Mann lebt.

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Lukas Materne (l.) bat die Vertreter der Queerulanten auf die Bühne.
Foto: HateRadio/Ahme

Die Queerulanten sind das Hochschulpendant dazu. Auch sie wurden ausgezeichnet. Maike Schimpf und Freunde wollen das Thema bekannter machen, haben mit Kino begonnen und veranstalten mannigfache Unternehmungen für „LGBT“-Menschen (Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender). Als die „Ehe für alle“ verabschiedet wurde, habe man geweint vor Glück, bekennt Mona, der auch bei den Queerulanten aktiv ist..

Als Dritter im Bunde konnte sich der CBF, Club Behinderter und ihrer Freunde über die Auszeichnung freue.

Dirk Bliemeister, erster Vorsitzender des Vereins, war mit Andreas Rock, Annalena Frank, Jenny Schopp und Irmi Schopp gekommen. Der Verein setzt sich für Menschen mit Handicap ein. „Das ist ein breites Feld“, so Bliemeister. Man habe in den letzten 30 Jahren viel erreicht und „wir bleiben am Ball“. (desa)

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