Samstag, 15. Dezember 2018

Riding Santas auf schweren Harleys: Nikoläuse mit Rauschebärten für einen guten Zweck unterwegs

22. November 2018 | 2 Kommentare | Kategorie: Kreis Germersheim, Kreis Südliche Weinstraße, Neustadt a.d. Weinstraße und Speyer, Regional

Ein großes Hallo gibt es überall, wo die Santas auftauchen.
Foto (Archiv): HateRadio

Südpfalz – Man hört sie schon von weitem kommen, die schweren Harleys. Wer sie dann aber sieht, mag sich verwundert die Augen reiben: Rote Zipfelmützen und weiße Rauschebärte wehen im eisigen Fahrtwind – die „Riding Santas“ sind wieder unterwegs.

Die Harley-Davidson-Santas sind eine Gruppe von Harley-begeisterten Motorradfahrern, die schon in den letzten Jahren eine gute Idee in die Tat umsetzten: Als Nikoläuse verkleidet, fahren sie pünktlich zum Nikolaustag am 6. Dezember durch die Region zu Grundschulen und Seniorenheimen.

Die „HD-Rentiere“ sind bepackt mit großen Geschenkesäcken, mit deren Inhalt die Santas Kindern und Senioren eine Freude bereiten und ein Lächeln in die Gesichter zaubern wollen.

Spenden für Kinderhospiz Sterntaler

Die private Gruppe hat natürlich auch ein wichtiges Anliegen: Sie unterstützt mit Spenden das Kinderhospiz Sterntaler in Dudenhofen, das auf Spenden angewiesen ist – staatliche Förderungen gibt fast keine für das Hospiz.

„Ober-Nikolaus“ und Initiator Patrick Kuntz ist es deshalb wichtig darauf hinzuweisen, dass man auch jederzeit direkt an das Kinderhospiz spenden kann.

Spende an: „Kinderhospiz Sterntaler e.V.“, Verwendungszweck: Harley.

Bankverbindung: GLS Gemeinschaftsbank eG,  IBAN: DE 1943 0609 6760 2634 7800.

Wer Spendenbescheinigung wünscht, gibt zusätzlich die komplette Adresse im Verwendungszweck an. „Sterntaler“ schickt den Bescheid dann per Post zu.

Kindern und Senioren ein Freude machen

Die Tour führt dieses Mal, abgesehen von Landauer Startpunk auf dem Gelände der Firma Seiboth Motorradbekleidung, fast ausschließlich durch den Kreis Germersheim und – wie jedes Jahr – zum Endpunkt Speyer. Die Santas rollen auf Schulhöfe in Grundschulen in Lustadt, Bellheim und zur Kita Faustina und Grundschule in Rheinzabern. Es wird gesungen und gelacht, manchmal dürfen die Kinder auf den Maschinen sitzen.

 Zur Stärkung und zum Aufwärmen gibt ein Mittagessen bei Möbel Gilb in Herxheim. Dann ist Möbel Nolte in Germersheim dran und später das Altenheim in Westheim.

Foto (Archiv). v. privat

Gegen 15. 20 Uhr werden die Biker-Nikoläuse am Altpörtel in Speyer erwartet, wo nochmals Spenden eingesammelt werden. Nach einem Abstecher zur Speyerer Feuerwehr geht’s zum Dom, wo die Spenden an das Kinderhospiz übergeben werden. (Alle Uhrzeiten und Tour siehe Plan unten).

„Mützen-Tour“ als letzter Test

Am 2. Dezember sind die Santas allerdings auch schon unterwegs – ein Proberitt sozusagen. Wo genau es hingeht, wird spontan entschieden. Gecheckt wird unter anderem, ob die Mützen richtig über den Helmen sitzen, damit sie nicht davon fliegen.

„Wir haben gemeinsam Spaß, tauschen uns zur großen Santa-Tour aus, letzte Dinge werden geklärt“, erzählt Patrick Kuntz, „wie macht wer was, was ist mit den Süßigkeiten, wie läuft es in den Schulen ab?“ Und ganz wichtig: „Hat jeder eine Spendendose bei sich?“ Außerdem lerne man die neu hinzugekommenen Santas bei der „Mützen-Tour“ besser kennen.

Mit der Tour wollen die Santas die Menschen im Herzen erreichen, sagt Kuntz. Und gemeinsam etwas bewegen, das anderen hilft. „Santas, Kinder, Eltern, Schaulustige, Lehrer, Firmenchefs, Belegschaft, Zeitungen, Radio, Fernsehen – das ist das Salz in der Suppe. Über unsere Aktion wird geredet. Überall.“ Es sei wichtig, dass man etwas unternehme und nicht nur darüber rede, so Kuntz. „Deshalb gibt es die Harley Davidson Riding Santas. Deshalb gibt es uns!“

Spenden sammeln die Santas übrigens intern bei ihren Ausfahrten das ganz Jahr über: „Bei unseren Ausfahrten steht die Spendendose immer da.“ (cli)

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2 Kommentare auf "Riding Santas auf schweren Harleys: Nikoläuse mit Rauschebärten für einen guten Zweck unterwegs"

  1. Steuerzahler sagt:

    Wann hören die Deutschen endlich damit auf ihre Sprache zu verhunzen? Was wäre anders wenn es die „Fahrenden Nikoläuse“ wären die für die Kinderhospiz Werbung machen? Natürlich entwickeln sich Sprachen weiter, aber wir sollten aufpassen wohin! Die Sprache Goethes und Schillers bedarf keiner Anglizismen.

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