Dienstag, 13. November 2018

Meuthen fordert Entschuldigung von Merkel – Kanzlerin lehnt ab

5. September 2018 | 12 Kommentare | Kategorie: Nachrichten, Politik

Jörg Meuthen.
Foto: dts nachrichtenagentur

Berlin – AfD-Chef Jörg Meuthen hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) dazu aufgefordert, sich bei den Bürgern Sachsens zu entschuldigen – die Kanzlerin hat prompt reagiert.

Merkel und ihr Regierungssprecher Steffen Seibert hätten nahezu wortgleich entgegen der Faktenlage behauptet, es habe in Chemnitz Zusammenrottungen eines Mobs, Hetzjagden und Pogrome gegeben, sagte Meuthen am Mittwoch.

Damit hätten sie dem Ansehen Sachsens wie ganz Deutschlands in der Welt schwersten Schaden zugefügt, so der AfD-Politiker. „Ich fordere Bundeskanzlerin Merkel auf, erstens den Sachverhalt richtig zu stellen, sich zweitens vor der Öffentlichkeit und gegenüber den Bürgern Sachsens für die Verbreitung dieser Unwahrheit zu entschuldigen und drittens ihren Regierungssprecher zu entlassen“, so Meuthen.

Die Kanzlerin reagierte umgehend: „Meine Reaktion ist, dass wir dort Bilder gesehen haben, die sehr klar Hass und damit auch Verfolgung von unschuldigen Menschen deutlich gemacht haben. Von denen muss man sich distanzieren. Das hat Herr Seibert gemacht. Das tue ich und das habe ich auch schon getan. Und damit ist alles gesagt“, sagte Merkel am Mittwoch nach einem Treffen mit dem tschechischen Ministerpräsidenten in Berlin. (dts Nachrichtenagentur) 

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12 Kommentare auf "Meuthen fordert Entschuldigung von Merkel – Kanzlerin lehnt ab"

  1. Hans-Jürgen Höpfner sagt:

    Die 3 am schwierigsten auszusprechenden Worte der deutschen Sprache für unsere Kanzlerinnendarstellerin:
    Amphibrachys.
    Desoxyribonukleinsäure.
    Entschuldigung.

  2. Hans-Jürgen Höpfner sagt:

    Merkel bleibt dabei!
    Das erinnert mich sehr an ihren Spruch: jetzt sind sie halt da!

    Fehler zuzugeben ist Merkel offenbar unmöglich!

    Mein Gott, wer jetzt noch nicht merkt, wie wir hier belogen werden, kann einem nur leid tunP

  3. Hans-Jürgen Höpfner sagt:

    Halten wir kurz einmal fest:

    1. Es gab, bestätigt durch die Generalstaatsanwaltschaft, keine Hetzjagden in Chemnitz.

    2. Die Tagesschau entschuldigt sich dafür, dass sie im Zusammenhang mit der Berichterstattung zu Chemnitz auf alte Bilder zurückgegriffen hat.

    3. Der Typ, dessen Bild mit Hitlergruß durch die Medien ging, soll ein stadtbekannter Alkoholiker sein.

    Frage: Was bleibt jetzt eigentlich noch von den Gründen übrig, die ein ganzes Bundesland als „braunen Mob“ verunglimpft haben?

    In der ZwischenzeitP.

    – sucht man übrigens nach einem Dritten Tatverdächtigen im Mordfall Daniel H.

    – bekam Mias Mörder 8 1/2 Jahre Haft nach Jugendstrafrecht

    – hat ein Afghane, der in Deutschland gemeldet ist, Menschen in den Niederlanden im Namen Allahs angegriffen

    – kam es zu weiteren MesserP

  4. Hans-Jürgen Höpfner sagt:

    Das Staats-TV überzeugt immer wieder – nicht zuletzt mit seinen tadellosen Quellen. Da wird man doch gerne zur Entrichtung der „Demokratieabgabe“ gezwungen.

    Quelle: Tagesschau/tagesschau-20-00-Uhr, wo die Quelle eingeblendet wurde: “ Internet-Video von der Antifa, Zeckenbiss“

  5. GGGGGGKKKKKEEEE sagt:

    Frau Merkel, wir warten immer noch auf ihren Videobeweis zu den Hetzjagden auf Migranten. Offenbar ist er genauso existent wie Ihr schon lange angekündigter Plan zur Bewältigung der Masseneinwanderung P

  6. Giftzwockel sagt:

    Herr Meuthen sollte sich lieber für seinen kometenhaften Aufstieg und das damit erschlichene Salär bei Frau Merkel bedanken. Niemand hat bislang mehr für die AfD getan, als diese DDR-Kanzlerin. Spätestens seit Chemnitz ist doch wohl sonnenklar, wohin die Reise geht:
    Die Demonstrationen der letzten Tage in Chemnitz hatten alles, was das rechtsextreme Herz begehrt: Etwa Sprechchöre, die „Nationalen Sozialismus jetzt!“ forderten, Hitlergrüße, Angriffe aus dem Reihen der „trauernden“ Demonstrierenden auf Migrant*innen und Journalist*innen, Teilnehmer mit Hakenkreuz-Ketten, 88-Tattoos im Ährenkranz (für „Heil Hitler“) und Solidaritäts-T-Shirts für Holocaustleugnerin Ursula Haverbeck.

    -2-

  7. Giftzwockel sagt:

    -2-
    Und am Samstag ging mit 4.500 anderen rechten Menschen die Führungsebene der AfD auf die Straße, unter anderem vertreten durch Björn Höcke (Landesvorsitzender AfD Thüringen), Andreas Kalbitz (Landesvorsitzender AfD Brandenburg) und Uwe Junge (Landesvorsitzender der AfD Rheinland-Pfalz) und Josef Dörr (Landesvorsitzender der AfD Saarland). Der AfD-Zug lief, mit weißen Rosen in der Hand den gleichnamigen Widerstand gegen Hitler vereinnahmend, vom AfD-Büro zum Nischel, wo er allerdings von einer zivilgesellschaftlichen Blockade aufgehalten wurden. Mit auf der Demo waren „Pegida“-Anführer Lutz Bachmann und Siegfried Däbritz. Die standen auf zahlreichen Fotos übrigens direkt hinter Höcke und Co.

  8. Hans-Jürgen Höpfner sagt:

    Das müssen Sie gesehen haben:
    Jörg #Meuthen bringt #Grüne zum #Schweigen!

    Bei Dunja Hayali trafen Prof. Dr. Jörg Meuthen und die Fraktionsvorsitzende der Grünen Katrin Göring-Eckardt zu den Ereignissen in Chemnitz aufeinander. Damit hatte die gute Dame jedoch nicht gerechnet: Unser Bundessprecher deckte schonungslos die Heuchelei der Linksgrünen auf – unbedingt anschauen!

  9. Hans-Jürgen Höpfner sagt:

    Prof. Dr. Jörg Meuthen:

    ,,Herr Kretschmer hat lange dafür gebraucht, die Faktenlage in seinem Bundesland zu den Vorgängen in Chemnitz zur Kenntnis zu nehmen. Nun stellt auch er richtigerweise fest, dass es weder Zusammenrottungen eines Mobs noch Hetzjagden und erst recht keine Pogrome gegeben hat. Genau dies hatten jedoch Kanzlerin Merkel und ihr Regierungssprecher Steffen Seibert nahezu wortgleich entgegen der Faktenlage behauptet und damit dem Ansehen Sachsens wie ganz Deutschlands in der Welt schwersten Schaden zugefügt. Ich fordere Bundeskanzlerin Merkel auf, erstens den Sachverhalt richtig zu stellen, sich zweitens vor der Öffentlichkeit und gegenüber den Bürgern Sachsens für die Verbreitung dieser Unwahrheit zu entschuldigen und drittens Seibert zu entlassen.

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