Freitag, 17. August 2018

Landau: Schweitzer debattiert mit Armutsforscher Butterwegge – „Kinderarmut unerträglich“

6. Februar 2018 | 9 Kommentare | Kategorie: Kreis Germersheim, Kreis Südliche Weinstraße, Landau, Politik regional, Regional
Christoph Butterwegge ist Professor für Politikwissenschaft am Institut für vergleichende Bildungsforschung und Sozialwissenschaften an der Humanwissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln und Autor des Buchs "Armut in Deutschland". Foto: Wolfgang Schmidt

Christoph Butterwegge ist Professor für Politikwissenschaft am Institut für vergleichende Bildungsforschung und Sozialwissenschaften an der Humanwissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln und Autor des Buchs „Armut in Deutschland“.
Foto: Wolfgang Schmidt

Landau – Bei den Landauer Akademiegesprächen hat der SPD-Fraktionsvorsitzende und Landtagsabgeordnete für die Südliche Weinstraße und die Verbandsgemeinde Kandel, Alexander Schweitzer, mit dem Politikwissenschaftler und Armutsforscher Christoph Butterwegge zum Thema „Angst vor dem sozialen Abstieg“ debattiert.

Ein Diskussionsthema war der Kampf gegen Kinderarmut.

Schweitzer sagte, es sei unerträglich und nicht hinnehmbar, dass in einem reichen Land wie Deutschland mehrere Millionen Kinder und Jugendliche in Armut aufwachsen: „Im Kampf gegen Kinderarmut müssen Bund, Länder und Kommunen gemeinsam voranschreiten. Auf Landesebene muss im Doppelhaushalt 2019/2020 ein Fokus auf die Bekämpfung der Kinderarmut gelegt werden – etwa über die gezielte Förderung und Unterstützung von Jungen und Mädchen in Schulen und Kitas.“

Weitere Themen waren die Ausgestaltung des Sozialstaats, Perspektiven für die Sozialdemokratie und die Regierungsbildung in Berlin. Schweitzer verwies auf die vielen konkreten Verbesserungen für die Bürger, die mit sozialdemokratischer Regierungsbeteiligung in den vergangenen Jahren erreicht worden seien.

„Das zentrale politische Projekt der SPD in den kommenden Jahren muss die Erneuerung der Partei sein“, betonte Schweitzer seine Einstellung. „Es geht darum, rasch Schritte zur Modernisierung einzuleiten.“ (red)

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9 Kommentare auf "Landau: Schweitzer debattiert mit Armutsforscher Butterwegge – „Kinderarmut unerträglich“"

  1. Beobachter sagt:

    Landauer Akademiegespräche = Linke unter sich. Nicht dass Hr. Schweizer in seinem Wortbeitrag die AfD Mitglieder mal wieder als Rattenfänger und rächtsextreme verunglimpft hat. Nein, in schizophrener Weise geißelt er die politischen Entwicklungen der letzte Jahre zur gallopierenden Kinderarmut und nicht zu vergessen Hr. Schweizer – auch Altersarmut! Im Beitrag ist zu lesen, Schweizer sagte P.. und weiteres Thema die Ausgestaltung des Sozialstaates etc. Es klingt doch wie Hohn. Hr. Schweizer ist mittlerweile einer der führenden Sozialdemokraten geworden. Die Sozialdemokraten sind, wenn ich mich nicht irre, in allen wichtigen Regierungen Deutschlands schon sehr viele Jahre in Verantwortung. Irgendwann ist es auch mal mit der Vorgauckelei genug. Machen Sie Lösungen Hr. Schweizer.

  2. Beobachter sagt:

    Sorry ich nochnmal. Damit Ihr das alle richtig versteht, nochmal zu Klärung.

    „Das zentrale politische Projekt der SPD in den kommenden Jahren muss die Erneuerung der Partei sein“, betonte Schweitzer seine Einstellung. „Es geht darum, rasch Schritte zur Modernisierung einzuleiten.“
    Das bedeutet, das hat Hr. Schweizer ja auch in seiner Vorstellung zugegeben, man hat gegen diese neue Partei, die AfD, die man ja mit allen Mitteln bekämpfen will, noch keine Lösung/noch keine Rezept gefunden. Woher auch ?!

    Im Übrigen, Zentral = heißt, darum wird man sich am meisten kümmern, ist das Wichtigste, gelle !
    Also erst wird die SPD an sich selbst denken und sich erneuern, damit Sie besser wird.
    Danach kommt das Volk P ups, das ist ja völkisch und darf man so gar nicht sagen. Schönen Tag noch.

  3. Demokrat sagt:

    Ein schlechter Witz!
    Gerade die (schlechte) Politik der SPD ist hauptverantwortlich für die Zustände in unserem Land.

    • Änner ausm Nirchendwo sagt:

      Ein noch schlechterer Witz!

      Alles auf die SPD schieben! Wenn Sie mal richtig nachdenkenP Wer ist Kanzlerin? Andrea Nahmes oder Mutti Angela, CDU? Wer hat a) die Regierungsverantwortung und b) die Richtlinienkompetenz in diesem Land? JAAAAAAAAAAAAAAAA, genau! Angela Merkel, Bundeskanzlerin, TSE DEH UUU!!!!!

      Wenn also der Kapitän des Schiffes nicht auf den Tisch haut, darf man den tanzenden Mäusen nicht die alleinige Schuld in die Schuhe schieben. Wenn in einer Regierung jeder machen und sagen kann wie ihm lustig ist, ohne irgendwelche Konsequenzen irgendwelcher art zu befürchten, dann ist schlicht die Führung, i.d.F. die Kanzlerin diejenige, die dafür hinhalten sollte. Sowas hätte es unter Helmut Schmidt nicht gegeben.

  4. Aufgewachte sagt:

    Die SPD ist doch hauptverantwortlich für die zunehmende Kinder- und Familienarmut und für die Verwahrlosung von Kindern und Jugendlichen. Angefangen hat diese Politik mit der Zersetzung der Familien ganz nach dem gusto des Marxismus, unter dem Deckmantel einer fragwürdigen Frauenemanzipation wurden schrittweise die Gesetze dahingehend geändert, dass Frauen berufstätig sein müssen, damit das Einkommen ausreicht und sie im Falle einer Scheidung nicht in Armut geraten.
    Frauen werden von der SPD ganz offen als Humankapital gesehen, die Löhne stagnieren, die Arbeitsverhältnisse sind oft befristet, auch in SPD geführten Regierungen im öffentlichen Dienst. Eine Alternative wäre eine gänzlich andere Politik, die Frauen/Männern ein Einkommen zahlt für die Kindererziehung, mit Rentenbeiträgen.

    • Tobi sagt:

      Die AfD will Alleinerziehende erklärtermaßen gleich ganz verarmen lassen: „Eine staatliche Finanzierung des selbstgewählten Lebensmodells ‚Alleinerziehend‘ lehnen wir jedoch ab“ Quelle: berliner-kurier

  5. Familienvater sagt:

    Dr. Konrad Adam
    22. Januar um 04:37 ·
    PP.
    Links reden und rechts leben, das versteht die SPD unter sozialer Gerechtigkeit. Ihre Abgeordneten rühmen sich, die Rückkehr zur paritätischen Finanzierung der sozial genannten Krankenversicherung erreicht zu haben, und sprechen von einer Wohltat für die kleinen Leute – einer Wohltat, von der sie selbst allerdings nichts wissen wollen, da sie sich als Abgeordnete privat versichern dürfen und das aus guten Gründen ja auch tun. Und diese Leute wollen von der CDU Gerechtigkeit erkämpfen „bis es quietscht“?
    PP

    – Nun sollen mit 120dB-Nahles , nicht mehr mit 100% Schulz, die Wähler weiter hinter die Fichte geführt werden.

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