Dienstag, 13. November 2018

Krawalle nach Protestaktionen in Chemnitz

1. September 2018 | 10 Kommentare | Kategorie: Nachrichten, Politik

Foto: dts Nachrichtenagentur

Chemnitz  – Nach den Protestaktionen in Chemnitz ist es am Samstagabend zu Krawallen gekommen.

„Aktuell gibt es zwischen Kleingruppen von Störern beider politischen Lager Angriffe im Bereich Carolastraße in Bahnhofsnähe“, teilte die Polizei nach 20 Uhr mit.

Kräfte der Bundespolizei seien dort im Einsatz, die Wasserwerfer würden entsprechend neupositioniert. Der überwiegende Teil der Versammlungsteilnehmer beider Seiten habe sich aber friedlich verhalten. Es gebe aber auch Personen, „die Gewalt suchen“, so die Polizei.

Der MDR berichtete am Abend, ein Eiscafé auf der Straße der Nationen sei verwüstet worden. Augenzeugen würden die Tat Antifa-Anhängern zuordnen, so der Sender. Auch Journalisten und Kamerateams sollen angegriffen worden sein.

Mehrere Tausend Menschen unterschiedlicher Gesinnung waren am Samstagnachmittag zu verschiedenen Protestaktionen zusammengekommen. Bei einem von AfD und Pegida organisierten „Schweigemarsch“ liefen ab kurz nach 18 Uhr Demonstranten mit zahlreichen Deutschlandfahnen und mit Björn Höcke an der Spitze durch die Chemnitzer Innenstadt.

Gegendemonstranten versuchten immer wieder, die Strecke zu blockieren. Höcke, der Chef der Thüringer AfD ist, sagte nach der Veranstaltung: „Der Rechtsstaat hat heute vor den Linksextremisten kapituliert. Wir waren diszipliniert und würdevoll, wie es einem Trauermarsch gebührt. Die Demokratie in Deutschland ist nicht mehr intakt. Wir werden sie uns mit rechtsstaatlichen Mitteln zurückholen.“

An einer Gegendemo unter dem Motto „Herz statt Hetze“ gegen Fremdenfeindlichkeit nahmen ebenfalls mehrere Tausend Menschen teil, nach Schätzungen allerdings weniger Personen als beim „Schweigemarsch“.

Gegen 20:30 Uhr waren alle größeren Versammlungen beendet. Ausgelöst wurden die Proteste durch den gewaltsame Tod eines 35-Jährigen am letzten Sonntagmorgen und die Reaktionen darauf. Der Mann war gegen 3 Uhr früh auf dem Chemnitzer Stadtfest erstochen worden, zwei weitere Männer im Alter von 33 und 38 Jahren wurden schwer verletzt.

Die Staatsanwaltschaft beantragte Haftbefehle gegen einen -jährigen Syrer und einen 22-jährigen Iraker. Die genauen Umstände des Tötungsdelikts sind aber weiter unklar. (dts Nachrichtenagentur)

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10 Kommentare auf "Krawalle nach Protestaktionen in Chemnitz"

  1. Hans-Jürgen Höpfner sagt:

    Ein totales Versagen auf der ganzen Ebene der Polizei in Chemnitz.

    Einen Schweigemarsch von mehr als 10.000 Menschen zu Ehren der Opfer auf zu halten und statt dessen die Links gerichteten Faschisten eine Party mit Drogen und Alkohol öffentlich zu zu lassen.

    Willkommen im Irrenhaus Deutschland.

    • Tobi sagt:

      „Wer heutzutage in einer politischen Debatte den Begriff „Nazi“ gegen wen auch immer ins Feld führt, ist aus ethischer Sicht ein Lump, aus historischer Sicht ein Verharmloser, und aus intellektueller Sicht eine Null.“
      (Michael Klonovsky)

      Gilt das dann nicht auch für den Begriff Faschist?

  2. qanon sagt:

    Wer gegen den Kaiser war, war ein Feigling -> 1.Weltkrieg
    Wer gegen Hitler war, war ein Bolschewik -> 2-Weltkrieg
    Wer gegen Honecker war, war ein Hetzer -> Kalter Krieg
    Wer gegen Merkel ist, ist ein Nazi -> ???

    Die Polizei sind die Steigbügelhalter unserer Politikschranzen sowie die GEZ M***H***EN und die Lügenpresse.

    In England heißt der 1.Weltkrieg „Great War“ und der 2.Weltkrieg „World War“. Andere Länder andere GeschichtschreibungP..

    • Tobi sagt:

      Nicht jeder der gegen Merkel ist, ist ein Nazi. Wer aber Nazi ist, ist gegen Merkel.

      • Hans-Jürgen Höpfner sagt:

        „Wer heutzutage in einer politischen Debatte den Begriff „Nazi“ gegen wen auch immer ins Feld führt, ist aus ethischer Sicht ein Lump, aus historischer Sicht ein Verharmloser, und aus intellektueller Sicht eine Null.“
        (Michael Klonovsky)

        • Chris sagt:

          Man darf Nazis durchaus Nazis nennen.
          Ich nenn einen Esel ja auch nicht Giraffe nur weil ihnen das Wort Esel nicht passt.

          • Hans-Jürgen Höpfner sagt:

            Karsten Gulden, Fachanwalt für Medien- und Urheberrecht, erklärt: „Formale Beleidigungen und Schmähungen sind nicht mehr vom Recht auf freie Meinungsäußerung gedeckt. Bei der isolierten Bezeichnung „Nazi“ handelt es sich grundsätzlich um eine solche Schmähung oder Beleidigung.“ Eine Schmähung? Das ist eine Aussage, bei der nicht mehr die Auseinandersetzung in der Sache, sondern die Diffamierung einer anderen Person im Vordergrund steht.

            P.Karsten Gulden meint, die konkrete Abwägung müsse ein Gericht durchführen.

            P.Unterlassungserklärung P. zahlte ein Schmerzensgeld von 20.000 Euro, nebst Anwaltskosten.

        • Tobi sagt:

          Dass du so schlecht über Frau Kurz und ihre bärtigen Frauen denkst verwundert mich schon etwas.
          Sei etwas vorsichtig, Frau Kurz als Lump nennen kann bei ihr schnell zu einer Anzeige führen.

    • Tobi sagt:

      Da gibt ja die gängige Abkürzung WW2 keinen Sinn?!

    • Tobi sagt:

      première guerre mondiale, nennt es der „Franzose“

      Andere Länder andere SpracheP.

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