Sonntag, 22. Juli 2018

Hessen plant Rechtskunde-Unterricht für Flüchtlingskinder

14. April 2018 | 3 Kommentare | Kategorie: Nachrichten, Politik

Volker Bouffier
Foto: HateRadio

Wiesbaden – Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) will an den Schulen seines Landes sogenannte Rechtsstaatsklassen für Flüchtlinge einführen.

Dort soll den Kindern nicht nur die deutsche Sprache, sondern auch das deutsche Rechtssystem und die Werteordnung des Landes vermittelt werden.

Einen ähnlichen Unterricht gibt es bereits seit zwei Jahren in Flüchtlingsheimen. „Das Projekt ist sehr erfolgreich. Deshalb wollen wir diese Erfahrung nutzen und in der kommenden Legislaturperiode den Unterricht ausweiten“, sagte Bouffier dem „Spiegel“.

Auch der bayerische Ministerpräsident Markus Söder hat angekündigt, einen Wertekundeunterricht für Flüchtlingskinder an den Schulen einzuführen. In Bayern und Hessen finden im Oktober Landtagswahlen statt.  (dts Nachrichtenagentur)

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3 Kommentare auf "Hessen plant Rechtskunde-Unterricht für Flüchtlingskinder"

  1. qanon sagt:

    Das sind keine Flüchtlinge. Das sind Zuwanderer, Einwanderer, Migranten NeuGermanen aber keine Flüchtlinge.

  2. Änner ausm Nirchendwo sagt:

    Warum nur Flüchtlingskinder? Warum nicht ALLEN Kindern in der Schule ein gesundes Rechtsempfinden beibringen? Und spätestens dann, wenn sie mit Handy und eigenem Geld beginnen zu hantieren das Fach Gemeinschaftskunde wieder einführen und den Kids den Weg ins Leben zeigenP. Versicherungen, Umgang mit Geld, Einkommen – Ausgaben, Wie unsere parlamentarische Demokratie funktioniert (11. Klasse Gymnasium ist ZU SPÄT), Umgang miteinander, unsere SozialsystemeP da gibts so viel Nachholbedarf bzw. Aufklärung auch für einheimische Kinder und Jugendliche, dass man das nicht auf eine bestimmte Personengruppe reduzieren sollte.

  3. KlausMichael sagt:

    „und den Kids den Weg ins Leben zeigen…. Versicherungen, Umgang mit Geld, Einkommen – Ausgaben,“
    Diese Kenntnisse sind NICHT von der Schule zu vermitteln sondern vom Elternhaus.
    Wer solches von der Schule/den Lehrern fordet ist mit der Erziehung und sozialen Bildung seiner Kinder anscheinend überfordert.
    Die Kenntnisse die ein Kind in der Schule erwirbt sollten mit den Eltern geübt werden und Kenntnisse die ein Kind im Elternhaus erwirbt – gerade im sozialen Bereich – in der Schule angewandt.

    Da rufen die Eltern nach Erziehung in der Schule rennen aber sofort zum Anwalt sobald ein Lehrer versucht dies zu praktizieren.

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