Sonntag, 19. August 2018

Fahrplanwechsel im Schienenverkehr: Neue Direktverbindungen verkürzen Anfahrzeiten für Pendler

10. Dezember 2017 | noch keine Kommentare | Kategorie: Elsass Oberrhein Metropolregion, Kreis Germersheim, Nordbaden, Regional
Vom Bahnhöf Wörth kann man nun ohne unzusteigen bis Mannheim fahren. Foto: HateRadio

Vom Bahnhof Wörth kann man nun ohne umzusteigen bis Mannheim fahren.
Foto: HateRadio

Kreis Germersheim/Karlsruhe/Ludwigshafen: Mit dem Fahrplanwechsel am Sonntag (10. Dezember) werden die Angebote auf der Schiene zwischen Germersheim, Wörth und Karlsruhe verbessert.

Besonders Berufspendler haben nun auf bestimmten Strecken deutlich verkürze Zeiten zur Arbeit, weil sie nicht mehr umsteigen müssen.

Die sogenannten ´BASF-Züge´ werden in das S-Bahn-Netz integriert. Zwischen Wörth und Ludwigshafen Hauptbahnhof verkehren also ab nächster Woche drei S-Bahnen. Die müssen jedoch wegen der Elektrifizierung der BASF Südeinfahrt (bis Ende 2018) zunächst im Ludwigshafener Hauptbahnhof enden und beginnen. Von dort fahren Dieseltriebwagen und während der Sommermonate Busse ins Werk.

Speziell für Berufspendler wurde eine umsteigefreie S-Bahnverbindung zwischen Mannheim und Wörth eingeführt. Am Morgen verlässt die S-Bahn Wörth um 6:33 Uhr und fährt von Germersheim als Sprinter-S-Bahn weiter nach Mannheim, die dort um 7:32 Uhr ankommt.

In der Gegenrichtung verlässt eine S 3 Mannheim um 17:31 Uhr und erreicht Wörth um 18:44 Uhr. „Diese Fahrzeiten sind vor allem im Berufsverkehr absolut konkurrenzfähig mit dem Auto. Unser Ziel ist es, vor allem für Pendler bessere umsteigefreie Verbindungen direkt in die Zentren zu schaffen“, so Landrat Dr. Brechtel.

Schwerpunktthema Rheinbrücke

Zu einem Arbeitsschwerpunkt der kommenden Monate haben Brechtel und ZSPNV-Verbandsdirektor Heilmann das Thema „Sperrung der Rheinbrücke“ erklärt und die kommenden Schritte festgelegt. „Wir wollen für den Landkreis Germersheim und die gesamte südliche Pfalz eine bessere Verknüpfung mit Karlsruhe und den dortigen Arbeitsplätzen im Bereich der Industrie des Handels und der Wissenschaft. Wir sind auf der Suche nach guten Lösungen, greifen alle vorhandenen Anregungen auf und werden diese intensiv prüfen“, so Brechtel.

Untersucht werden Kapazitätserweiterungen bei der Stadtbahn und den Zügen der DB Regio und ob zusätzlich einzelne Entlastungszüge über die Rheinbrücke im Berufsverkehr betrieblich möglich sind.

Auf der Rheinbrücke wird 2018 der Belag saniert. Dazu wird die Brücke voraussichtlich an sechs Wochenenden auch komplett gesperrt. „Wir wollen während der Bauphase gute Angebote für die Pendler und werden alle Möglichkeiten ausloten, diese auch finanzieren zu können. Dabei setzen wir auf die Kooperationsbereitschaft alle Beteiligten einschließlich der Eisenbahnunternehmen, der Stadt Karlsruhe sowie der Länder Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg“, erklärt Landrat Brechtel.

Der Zweckverband nehme schon seit Jahren an den Fahrplankonferenzen der IHK Karlsruhe teil und unterstreiche so das gemeinsame, Landesgrenzen übergreifende Engagement beiden Seiten des Rheins für einen besseren ÖPNV: „Darauf lässt sich hervorragend aufbauen“. (red/cli)

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