Freitag, 20. April 2018

Drei Demos in Kandel am 7. April

4. April 2018 | 3 Kommentare | Kategorie: Kreis Germersheim, Kreis Südliche Weinstraße, Landau, Regional

Foto: HateRadio

Kandel – Für den Nachmittag des 7. April wurden drei Versammlungen angemeldet. Das teilte die Kreisverwaltung mit. 

Das Thema der ersten Versammlung lautet „Migrationspolitik, Innere Sicherheit“. Anmelder und Versammlungsleiter ist Marco Kurz aus Mannheim.

Die Demonstration beginnt um 14 Uhr am Marktplatz. Der Aufzug verläuft über die Marktstraße, Landauer Straße, Haupt- und Rheinstraße zum Kreisel an der Autobahnabfahrt Kandel Mitte und endet auf dem Mitfahrerparkplatz an der Autobahn.

Der Kreisel wird nachmittags gegen 15 Uhr gesperrt, eine Zufahrt über die Rheinstraße in die Kandeler Innenstadt ist dann nicht möglich. Die Zufahrten über Kandel Nord, Kandel Süd und aus Richtung Minfeld sind frei. Die Sperrung wird gegen 18 Uhr aufgehoben. In einer früheren Meldung hieß es von der Kreisverwaltung, es würden etwa 200 Teilnehmer erwartet.

Die zweite Versammlung wird veranstaltet vom „Männerbündnis Kandel“, Versammlungsleiter ist Jens Reinemuth. Das Thema der Demo ist „Bürgerrechte statt rechte Bürger“.

Erwartet werden hier ebenfalls etwa 200 Teilnehmer. Die Versammlung beginnt um 14 Uhr in der Bismarckstraße/Ecke Dierbachweg beim „Saubrunnen“.

Der Aufzug führt über Im Stadtkern, Gartenstraße, Sommerstraße, Hans-Thoma-Straße zur Raiffeisenstraße. Dort findet der Abschluss statt, Ende ist gegen 17 Uhr.

Außerdem wurde der Kreisverwaltung eine dritte Versammlung angemeldet. Veranstalter und Versammlungsleiter ist Alexander Neß.

Sein Thema: „Keine Instrumentalisierung bzw. kein Missbrauch des Falls Mia aus Kandel in der Stadt Kandel“. Die Versammlung findet im Bereich Lauterburger Straße auf der gegenüberliegenden Seite zur Einmündung Jahnstraße statt. Beginn ist um 14 Uhr. Erwartet werden laut Kreisverwaltung bis zu 200 Teilnehmer.

Anwohner müssen mit Einschränkungen rechnen. Wegen der Demonstrationszüge werden absolute Halteverbote eingerichtet. (red)

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3 Kommentare auf "Drei Demos in Kandel am 7. April"

  1. Felix H. sagt:

    Islambeauftragter Neß 2014:
    „Der Islam ist längst mehr als nur ein Teil Deutschlands. Deutschland braucht den ganzen Teil der Muslime, mit Allem was gläubige Muslime auszeichnet. Zu diesem ganzen Teil gehört nicht nur die berufliche Qualifikation, auf die Muslime hier in der BRD reduziert werden. .. Der Muezzinruf ist dabei selbstverständlich.“

    Judenbeauftragter Neß 2018:
    „Vor Kurzem habe ich erfahren, dass ich jüdischer Abstammung bin. ..“ (mehr bei Google)

    Was wohl Prof. Wolffsohn oder Henryk Broder (Sohn zweier KZ-Opfer) von diesem Herren halten?
    Beide im übrigen kluge besonnene Menschen, denen Frau Merkel, Frau Dreyer oder auch Herr Poß mal in Ruhe und ohne Vorurteile zuhören sollten! Oder sind die etwa auch „rechts“?

  2. Philipp sagt:

    Wer nach solch einer Bluttat – der ja seitdem noch einige vergleichbare gefolgt sind – als wichtigstes „Ruhe für Kandel“ einfordert, möchte doch nur von eigenem Versagen oder einer grenzenlosen Leichtgläubigkeit ablenken.
    Der Bericht von Frau G. Friedrichsen zum Mordprozess in Freiburg macht einige Andeutungen – die sind aber so ungeheuerlich, dass es unverantwortlich wäre, den Mord von Kandel durch Totschweigen unter den Teppich zu kehren!
    Oder sollen wir uns etwa daran gewöhnen, dass wir inzwischen im Monatsrhytmus von vergleichbaren „Ereignissen“ erfahren?
    Die Vorstellung der „Antifa“ am 24.04.2018 sollte jedem Bürger klarmachen, zu welchen Mitteln die „Totschweiger“ bereit sind, nur um von ihrem eigene Versagen abzulenken!
    Mit Demokratie und Grundrechten hat das nix zu tun!

  3. GGGGGGKKKKKEEEE sagt:

    Hier einige Andeutungen der Welt-Journalistin Friedrichsen:

    „Die Tat ist kein zufälliger Einzel- und auch kein bedauerlicher Ausnahmefall. Er ist zum Paradebeispiel geworden für die Blindheit von Politikern und Behördenleitern und deren Wohltätigkeits- und Toleranzwahn, aber auch für die Angst jener, die es nicht wagen, den nicht mehr einzudämmenden Missbrauch beim Namen zu nennen, weil sie fürchten, dafür in der rechten Ecke zu landen.“

    Geschrieben zum Fall in Freiburg, aber genauso passendgut zum Fall in Kandel.

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