Sonntag, 19. August 2018

Daimler liefert 159 Stadtbusse an Budapest

28. November 2012 | 1 Kommentare | Kategorie: Wirtschaft

Ungarn hat geordert und 159 Mercedes-Benz Citaro Stadtbusse bestellt. (Foto: Daimler)

Stuttgart – In der ungarischen Hauptstadt Budapest sorgen ab dem 1. Mai 2013 insgesamt 159 Mercedes-Benz Citaro Stadtbusse der neuen Generation für den Personennahverkehr.

Daimler Buses hatte den Großauftrag im November 2012 gewonnen und liefert bereits ab April 2013 die ersten Stadtbusse in die Donau-Metropople. Budapest hat damit die bislang größte Bestellung für die neue Mercedes-Benz Stadtbus-Generation platziert.

Alle 159 Mercedes-Benz Citaro-Stadtbusse erfüllen die EEV-Abgasnorm und werden in den beiden EvoBus-Werken in Mannheim und Neu-Ulm gefertigt. Aufgrund der kurzen Zeitspanne von nur einem halben Jahr zwischen Bestellung und erster Auslieferung arbeiten beide Produktionswerke den Auftrag gemeinsam ab.

Der Auftrag über insgesamt 159 Stadtbusse setzt sich aus 80 Gelenkzügen und 79 Solofahrzeugen der neuen Mercedes-Benz Citaro Generation zusammen. Die Gelenkzüge sind 18 Meter lang und verfügen über 4 Türen, die Solofahrzeuge sind 12 Meter lang und haben 3 Türen. Dank der Niederflurbauweise können auch ältere und körperlich eingeschränkte Menschen gut in die Fahrzeuge ein- und aussteigen beziehungsweise die Rollstuhlrampe nutzen. Zudem verfügen die Citaros über Kameraüberwachung im Fahrgastraum und für den Außenbereich. Die sparsamen und abgasarmen Busse fahren mit der Mercedes-Benz BlueTec-Dieseltechnologie.

Daimler Buses ist der weltweit führende Hersteller von Omnibussen und Fahrgestellen größer acht Tonnen zulässigem Gesamtgewicht. Im Jahr 2011 beschäftigte Daimler Buses weltweit rund 17.500 Mitarbeiter. Verkauft wurden knapp 40.000 Busse und Fahrgestelle. Das Produktspektrum deckt Stadt-, Überland-, und Reiseverkehr ab und reicht vom Minibus bis zum Doppeldecker, jeweils in unterschiedlichen Motorisierungs- und Ausstattungsvarianten. Das europäische Omnibusgeschäft verantwortet die EvoBus GmbH, eine 100%ige Tochter der Daimler AG.

Über Daimler

Die Daimler AG ist eines der erfolgreichsten Automobilunternehmen der Welt. Mit den Geschäftsfeldern Mercedes-Benz Cars, Daimler Trucks, Mercedes-Benz Vans, Daimler Buses und Daimler Financial Services gehört der Fahrzeughersteller zu den größten Anbietern von Premium-Pkw und ist der größte weltweit aufgestellte Nutzfahrzeug-Hersteller. Daimler Financial Services bietet Finanzierung, Leasing, Flottenmanagement, Versicherungen und Mobilitätsdienstleistungen an.

Die Firmengründer Gottlieb Daimler und Carl Benz haben mit der Erfindung des Automobils im Jahr 1886 Geschichte geschrieben. Das Unternehmen setzt heute auf innovative und grüne Technologien sowie hochwertige Fahrzeuge. Neben Hybridfahrzeugen bietet Daimler eine Palette an lokal emissionsfreien Elektrofahrzeugen mit Batterie und Brennstoffzelle. Daimler vertreibt seine Fahrzeuge und Dienstleistungen in nahezu allen Ländern der Welt und hat Produktionsstätten auf fünf Kontinenten. Zum heutigen Markenportfolio zählen neben Mercedes-Benz die Marken smart, Maybach, Freightliner, Western Star, BharatBenz, Fuso, Setra, Orion und Thomas Built Buses. Das Unternehmen ist an den Börsen Frankfurt und Stuttgart notiert (Börsenkürzel DAI). Im Jahr 2011 setzte der Konzern mit mehr als 271.000 Mitarbeitern 2,1 Mio. Fahrzeuge ab. Der Umsatz lag bei 106,5 Mrd. €, das EBIT betrug 8,8 Mrd. €.

 

 

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Ein Kommentar auf "Daimler liefert 159 Stadtbusse an Budapest"

  1. Klaus sagt:

    Ob der Firmengründer Gottlieb Daimler mit der Erfindung des Automobils im Jahr 1886 Geschichte geschrieben hat, so wie die DAIMLER AG in der obigen Pressemitteilung schreibt, darf bezweifelt werden.

    Dieses Verdienst ist doch wohl eher Karl Friedrich Michael Vaillant zuzuschreiben, der am 25. November 1844 als uneheliches Kind der Karlsruher Dienstmagd Josephine Vaillant und des Lokomotivführers Johann Georg Benz geboren wurde und erst später den Namen Karl Benz angenommen hat.

    1885 baute Karl Benz das erste Benzinauto, ein dreirädriges Fahrzeug (Tricycle laut Patenttext) mit Verbrennungsmotor und elektrischer Zündung, das im Sommer 1885 erstmals in Mannheim fuhr, wie seine Ehefrau Bertha Benz im Jahre 1941 noch einmal schriftlich versicherte. Es hatte 1 Zylinder, 0,8 PS (0,6 kW) und die Höchstgeschwindigkeit betrug 16 km/h (436 UMDR/min). Am 29. Januar 1886 schrieb Karl Friedrich Benz Industriegeschichte, indem er beim Reichspatentamt unter der Nummer 37435 dieses Fahrzeug zum Patent anmeldete. (Quelle: Wikipedia)

    Der in Konkurrenz zu Benz befindliche Konstrukteur Gottlieb Daimler, der zusammen mit seinem Freund Wilhelm Maybach schon 1885 in Cannstatt das erste (noch mit Stützrädern) fahrfähige Motorrad entwickelt hatte, verklagte Benz‘ Unternehmen erfolgreich wegen Verletzung seines Glührohrpatents. Das Glührohr wurde zum Zünden des Motors verwendet. Zum Gerichtstermin 1896 war Daimler zwar selbst nach Mannheim gereist, dennoch hatten sich Benz und Daimler nie persönlich kennengelernt. Auch als die beiden 1897 anlässlich der Gründung des Mitteleuropäischen Motorwagen-Vereins noch einmal zusammentrafen, sprachen sie nicht miteinander. 1900 starb Gottlieb Daimler. 1929 starb Benz.

    Erst 1926 kam es zur Vereinigung von Benz & Cie. Rheinische Gasmotorenfabrik Mannheim und der von Gottlieb Daimler gegründeten Daimler-Motoren-Gesellschaft zur Daimler-Benz AG.

    1 beschäftigte der Konzern 368.200 Mitarbeiter, heute mit 271.000 sind es fast 100.000 Arbeitsplätze weniger.

    Nach den nicht sehr erfolgreichen Firmenübernahmen von Fokkers, Dornier, Mitsubishi Motors, Adtranz und AEG sowie der mißglückten und teuren Fusion mit Chrysler („Hochzeit im Himmel“1998 – Scheidung 2007) von „einem der erfolgreichsten Automobilunternehmen der Welt“ zu sprechen, wirkt dabei schon fast zynisch.

    Der Markenname „Daimler“ darf von der Daimler AG seit der Trennung von Chrysler lediglich als Handels- oder Firmenbezeichnung genutzt werden, jedoch nicht dauerhaft, wie Dieter Zetsche öffentlich am 4.10.2007 bei der Vorstellung des neuen Firmennamens „Daimler AG“ bekanntgab.

    Nun wurde vor kurzem (im Juni 2012) von der Daimler AG auch die Produktion der Fahrzeuge der Marke „Maybach“ mangels rentabler Nachfrage eingestellt.

    Sieht so „erfolgreich“ aus? GutP 2,1 Millionen Fahrzeuge sind schon eine Menge, reicht aber weltweit nicht mal für die Top 10, ob das jetzt besser wird, wenn man auf einen Renault Kangoo nen Stern klebt und als Mercedes Citan verkauft???

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