Samstag, 14. April 2018

Buchsbaumzünsler weiter auf dem Vormarsch: Befallene Pflanzen müssen gewissenhaft entsorgt werden

7. Mai 2015 | noch keine Kommentare | Kategorie:

Raupe des Buchsbaumzünslers.
Foto: AtelierMonpli/CC-BY-SA-3.0/wikimedia

Kreis Germersheim – Der Buchsbaumzünsler, ein aus dem asiatischen Raum eingeschleppter Schädling an Buchspflanzen, hat sich in Deutschland etabliert. Die Zahl kranker und sogar abgestorbener Pflanzen hat in den letzten zwei Jahren rasant zugenommen.

Zwar gibt es biologische und chemische Bekämpfungsmöglichkeiten. Aber nicht jeder Gartenbesitzer möchte sich diesen Mühen unterwerfen. Daher werden immer mehr Buchspflanzen entsorgt.

In diesem Zusammenhang gibt die Kreisverwaltung den Tipp, kleine Mengen an Buchsschnitt über die Biotonne zu entsorgen oder die Bioabfallsäcke zum Preis von 2,30 Euro zu nutzen. Diese können am Leerungstag der Biotonne verschlossen am Straßenrand zur Abholung bereitgestellt werden. Ihr Volumen beträgt 120 l, die Verkaufsstellen findet man im Abfallkalender.

Größere Mengen an Buchsabfall sollten ausschließlich am Wertstoffhof Westheim angeliefert werden, möglichst verpackt in Säcken. So ist gewährleistet, dass alle Buchsabfälle des Landkreises letztendlich dem Kompostwerk Westheim zugeführt werden.

Bei der professionellen Rottesteuerung des Kompostwerks erhitzt sich der Kompost in kurzer Zeit so stark, dass ein Temperaturniveau erreicht wird, bei dem die verschiedenen Stadien des Zünslers sicher abgetötet werden.

Die Anlieferung der befallenen Buchspflanzen an den Häckselplätzen der Gemeinden ist nicht zulässig. Die hier angelieferten Pflanzenabfälle lagern oft über einen längeren Zeitraum, so dass sich der Schädling von hier aus weiter verbreiten könnte. Auch von einer Eigenkompostierung befallener Pflanzenteile im eigenen Garten rät die Kreisverwaltung dringend ab. (red)



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