Donnerstag, 15. November 2018

BAMF-Skandal: Frühere Bremer BAMF-Chefin Ulrike B. steht zu ihrem Verhalten

30. Mai 2018 | 6 Kommentare | Kategorie: Nachrichten, Politik

Foto: dts Nachrichtenagentur

Bremen – Die ehemalige Chefin der Bremer Außenstelle BAMF, Ulrike B., hat scharfe Kritik an ihren ehemaligen und amtierenden Vorgesetzten geübt. Sie solle offensichtlich geopfert werden, während in Wahrheit jene schuldig seien, die jetzt mit den Fingern auf sie zeigten, sagte die suspendierte Behördenleiterin der „Bild“.

Die Beamtin war seit Wochen untergetaucht. Jetzt erklärte sie, mit Amtsantritt von Ex-BAMF-Chef Frank-Jürgen Weise sei es in der Asylbehörde nicht mehr um die menschlichen Schicksale gegangen, sondern nur noch um Fallzahlen und Bearbeitungszeiten.

Auf Wunsch der Regierung habe Weise das Amt auf Tempo und Effizienz getrimmt. Dabei hätten alle Beteiligten gewusst, dass die massiv erhöhte Zahl von Anträgen mit dem vorhandenen Personal nicht ordnungsgemäß abgearbeitet werden konnte.

Auch Weises Nachfolgerin Jutta Cordt habe diesen Trend nicht verändert, obwohl sie vom Systemversagen gewusst habe. Sie selbst habe seit 1990 beim BAMF gearbeitet und ab 1993 die Außenstelle Bremen geleitet, so B. Daher habe sie auch schon die erste Flüchtlingswelle Anfang der 90er-Jahre miterlebt.

Ihr sei es bei ihrer Arbeit stets darum gegangen, dass Menschen in Not zählten, nicht blanke Zahlen. Daher stehe sie zu allem, was sie getan habe.

Die Beamtin sagte, dass sie niemals Geld genommen habe. Der Vorwurf der Korruption sei daher lächerlich. Dies lasse sich leicht feststellen, wenn man ihre Verhältnisse überprüfe.

Ulrike B. prophezeite, dass das ganze Ausmaß der BAMF-Affäre noch gar nicht aufgedeckt sei. Bisher sei allenfalls ein Drittel des Skandals bekannt.

(dts Nachrichtenagentur)

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6 Kommentare auf "BAMF-Skandal: Frühere Bremer BAMF-Chefin Ulrike B. steht zu ihrem Verhalten"

  1. Markus sagt:

    Erst ein drittel.
    Dann bin ich ja mal über die restlichen zwei drittel gespannt. Aber man sieht ja jetzt schon, wie überfordert/unfähig unsere Ämter bei der Asyl Politik seit Jahren sind.
    Durchgewunken, zurück gelehnt, erster, Feierabend.

  2. GGGGGGKKKKKEEEE sagt:

    Am 04.09.2015 hat Merkel die Grenzen geöffnet. Am 17. 09.2015 trat Schmidt von seinem Amt als Präsident des BAMF zurück. Das BAMF war bereits vor Merkels Entscheidung völlig überlastet.

    Damit begann die Herrschaft der Unrechts und die Beschädigung der Inneren Sicherheit durch die eigene Regierung in Deutschlanf. Man nennt so etwas im allgemeinen einen Putsch.

    Warum sich nun die Aufregung um Seehofer und nicht um Merkel dreht, muss mir noch jemand erklären.

  3. GGGGGGKKKKKEEEE sagt:

    Ich schlage Ulrike B. für das Bundesverdientskreuz vor P

  4. GGGGGGKKKKKEEEE sagt:

    „Wir fordern Sie auf, alle sog. Führungskräfte zur Rechenschaft zu ziehen,

    – die ein rechtsstaatliches Asylverfahren mittels entsprechender Vorgaben von Anhörungen und Bescheiden verhindert haben;
    – die seit den Zeiten von Herrn Weise bis heute Anhörungen und Bescheide fehlerhafte Bescheide „durchgewunken“ haben;
    – die bis heute Einarbeitungen, Schulungen etc. verhindert haben;
    – die seit Mitte 2015 bis heute jegliche herkunftsländerspezifische Schulung verhindert haben;
    – die bis heute ein rechtsstaatliches Verfahren im Zusammenhang mit der Prüfung von Rücknahme und Widerrufsverfahren verhindern“

    Auszug aktuelles Schreiben des Bamf-Betriebsrats

  5. Ambrosia sagt:

    Die Hauptschuldige ist Frau Merkel. Frau Merkel hat Deutschland großen Schaden zugefügt. Frau Merkel hat massiv und mehrfach ihren Amtseid verletzt. Frau Merkel gehört hinter Gitter. Nicht mehr und nicht weniger.

  6. Familienvater sagt:

    87% haben bei der BT-Wahl wieder AM u. die (P) CDUCSUSPDGRÜNENLINKENFDP gewählt und sich wie die Lemming für den Untergang unseres Staates entschieden, ohne nur am entferntesten an die Zukunft unserer Kinder und Enkel zu denken.
    Es fällt natürlich schon sehr schwer zu erkennen, daß man sich das kritische Denken von der politischen Klasse (P), den MSM, Kirchen und Gewerkschaften widerstandslos seit Jahrzehnten abnehmen lies.

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